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ALLGEMEINER ARTIKEL UBER KREBSE

Gepanzerte Ritter ohne Furcht und Tadel- Süßwasserkrebse

Weltweit gibt es wohl mehr als 500 Flußkrebsarten die meisten davon in Nordamerika und Australien.Die Verwendung des Namens "Flußkrebs" ist richtigerweise nur für drei Familien der Decapoda beschränkt.
Die Krebse der nördlichen Halbkugel ,die Familie der Astacidae und der Cambaridae ,die der südlichen Halbkugel, die Familie der Parastacidae.
Den Schwerpunkt der Artenvielfalt bilden allerdings der Südosten der USA und Australien.
Die Familie der Astacidae die westlich der Rocky Mountains vorkommen bis zu den nordöstlichen Staaten der USA ,Kanada und Europa.
Die Parastacidae kommen in Neu Zeeland ,Australien. Neu Guinea, Madagaskar und Süd Amerika vor.
In Australien gibt es schon über 125 Arten die dort endemisch vorkommen.
Die Cambaridae besiedeln den Osten der USA bis südlich nach Mexiko ,Japan Rußland und China.
Allein Afrika besitzt keine natürlichen vorkommen .Doch auch hier wurde der schon weitverbreitete Procambarus clarkii eingeführt und fühlt sich im Nil mittlerweile heimisch.
Einer der Schönsten und Größten Krebse ist der in Australien vorkommende Cherax tenuimanus.Besonders begehrt ist die albinotische Variante dieses Krebses der nicht weiß wie gewöhnlich ist, sondern strahlend blau. Übertroffen wird er nur von dem in Tasmanien lebendem Astacopsis gouldi der mit einer Länge von über 40 cm und einem Gewicht von ca. 3.5 kg der absolute Gigant ist ,wobei in früheren Zeiten auch schon Tiere mit einer Länge von 80cm und einem Gewicht von annähernd 6 kg gefangen sein sollen.
Dieses kann natürlich der Wahrheit entsprechen jedoch konkrete beweise dafür wurden bisher leider nicht erbracht oder gingen bedauerlicherweise verloren. Mit einer Länge von 2,5 cm ist Cambarellus diminutus der wahrscheinlich kleinste Krebs gefolgt von Cambarellus shufeldtii und Cambarellus puer.
Auch aus Australien und häufig in unseren Aquarien zu finden sind die Krebse Cherax pressi ( in Australien auch Koonac genannt ) ,Cherax destructor (Yabby ) und Cherax quadricarinatus ( Red Claw) Diese Krebse sowie auch Cherax tenuimanus werden in Australien hauptsächlich als Speisekrebse gezüchtet.
Von hier aus werden sie auch in die ganze Welt verschick und dienen so manchem als willkommene Gaumenfreude.
Doch sie werden nicht nur zu Speisezwecke gezüchtet, manche Züchter in Australien haben entdeckt des diese Kruster auch ein gewisses Interesse bei so manchem Aquarianer wecken, besonders wenn diese Krebse so strahlend blau gefärbt sind so das man annehmen könnte die Färbung sei nicht natürlich.
Der wohl am meist verbreitete Krebs und auch ein häufiger Gast in unseren Aquarien und Teichen ist der aus Nord- Amerika stammende Procambarus clarkii. Die ursprünglich von Nord Amerika stammende Art ist inzwischen weltweit verbreitet, vor allem in den Reisanbaugebieten ( Asien , auch in Spanien ) wurde Procambarus clarkii , dort als Eiweißlieferant und Ersatz für verlorene ,einheimische Arten ausgesetzt , zur Plage. Da dieser Krebs sich hauptsächlich von Pflanzen ernährt und zudem lange Höhlengänge gräbt womit er die Dämme durchlöchert und die Felder trockenlegt schädigt er die Reisbauer gleich doppelt.
Ein anderer "Süßwasserhummer" der im Aquarium weit verbreitet ist , ist der aus Kuba stammende Procambarus cubensis. Er gehört zu den kleiner bleibenden Arten und ist nicht so aggressiv wie z.B. Procambarus clarkii ,auch läßt er sich in Aquarien problemlos nachziehen jedoch sind die Tiere nicht so farbenprächtig. Die Farbe variiert zwischen braun und grau, manchmal schimmert der Krebs auch leicht bläulich.
Der aus Mexiko stammende Procambarus llamassi ist noch relativ neu in der Aquaristik jedoch eine sehr interessante Art , da sie zu den wenigen Arten gehört deren Scheren mit vielen Härchen besetzt sind so das es den Schein hat als ob der Krebs Handschuhe trägt. Auch aus Mexiko jedoch etwas kleiner ist Cambarellus montezumae der in Mexiko weit verbreitet ist. Lothar Wischnath hat 1986 von einer seiner Reisen diesen wunderbar gelb gefärbten Krebs mitgebracht der aus dem Einzugsgebiet des Rio Nautla stammt und auch Cambarellus montezumae sein soll. Allerdings wurde er auch nach langer und intensiver suche vor Ort , von mehreren meiner Kollegen ,bis heute nicht wiedergefunden.
Ein neuer alter bekannter ist der aus Florida stammende Süßwasserkrebs Procambarus milleri der endlich den Weg auch in die deutschen Aquarien gefunden hat. Diese Spezies wurde zufällig 1956 in Miami /Florida von dem Wissenschaftler Goerge Miller entdeckt und nach ihm benannt
.Allerdings wurden bisher nur 2 Männchen der wirklich seltenen Art entdeckt, die zu den unterirdisch lebenden Krebsen den sogenannten Troglodyten gehört.
Es wurden keine weiteren Funde dieser Spezies
bekannt, bis ein Farmer 1992 ein Paar dieser seltene Krebse wiederentdeckte . Diese wurden zufälligerweise aus einem Brunnen aus einer tiefe von 7 Meter hochgepumt. Inzwischen jedoch wird die Art erfolgreich und häufig nachgezogen.
Die Augen von Procambarus milleri sind nicht lichtempfindlich weshalb der Krebs problemlos in einem beleuchteten Aquarium gehalten werden kann. Die Farbe variiert von leuchtend orange bis gelblich-orange . Die maximale Länge des Krebses beträgt ca. 8cm, was ihn zu einem umgänglichen Mitbewohner in den Aquarien macht. Dieser wunderschöne Kruster wird uns sicherlich noch viel Freude bereiten.
Einen Siegeszug durch die Aquarien dieser Welt hat wohl auch Procambarus alleni hinter sich. Inzwischen durch den Aquarienhandel weit verbreitet konnte dieser blaue Krebs Aquarianer rund um den Globus begeistern. Doch zum Ärger vieler Aquarianer konnte man nur Männlich Tiere in den Zoohandlungen finden .
Regelmäßig untersuchte ich die Lieferungen der Großhändler auf Weibchen und nach langer und intensiver Suche wurde ich dann auch fündig. Es muß sich wohl um ein Versehen der Lieferanten gehandelt haben ,denn wie ich immer wieder zu hören bekam, wurden nur Männchen verschickt um die Vermehrung zu verhindern und so die Preise stabil zu halten. Andere wiederum meinten ,daß die Männchen schneller wachsen würden und deshalb nur männliche Tiere verschickt werden. Mittlerweile glaube ich , daß die Preispolitik wohl die größere Rolle gespielt haben muß, denn nach etlichen tausend Krebsnachzuchten konnte ich keine wesentlichen Unterschiede des Wachstums in Verbindung mit dem Geschlecht feststellen


PAARUNG und VERMEHRUNG.
Zu Beginn der Paarung ergreift das Männchen das Weibchen mit den Scheren und versucht es auf den Rücken oder auf die Seite zu drehen . Mit den Schrittbeinen umklammert er den Körper des Weibchens und versucht es festzuhalten . Ist ihm das gelungen, dann liegen die Ventralseiten beider Geschlechter einander zugekehrt und die Paarung kann beginnen . Die Begattung dauert ungefähr 15 Minuten, danach wird das Weibchen freigelassen .
Nach einer gewissen Zeit im Normalfall zwischen 10-20 Tagen ( kann schwanken ) findet die Eiablage statt. Dabei legt sich das Weibchen auf den Rücken , krümmt das Ende des Abdomens nach vorn und erzeugt hierbei eine Kammer in der die Eier Platz finden. Die Anzahl der Eier hängt auch von der Größe des Weibchens ab ,die schon ab 6-7 cm geschlechtsreif sind. Kleinere Weibchen haben in der Regel 100-150 Jungtiere, größere Weibchen hingegen können bis auf 350 Jungtiere kommen ( größere Arten wie Cherax tenuimanus oder Cherax quadricarinatus können auch bis zu 900 Jungtiere mit sich tragen.)
Diese haften an der Unterseite des Hinterleibs der Mutter und werden von ihr intensiv gepflegt .Dieses geschieht durch die Bewegungen der Schwimmfüße im Wasser um die jungen zu umspülen und so zu belüften und vor eventuellen Verunreinigungen zu befreien.
Wenn die Jungtiere geschlüpft sind haften sie noch einige Zeit an der Unterseite der Mutter ,bevor sie zu selbständigen kleinen Krebsen werden.
In der ersten Zeit wachsen die Jungkrebse recht schnell und häuten sich in der Regel alle paar Tage, wobei die Temperatur eine große Rolle spielt. Diese bewegt sich im Optimalfall bei Jungkrebsen zwischen 20-27 °C . Ferner sollte man auch für eine ausreichende Belüftung des Beckens sorgen .
Da Krebse kanibalistisch veranlagt sind , kommt es vor daß der eine oder andere von seinen Geschwistern verzehrt wird. Besonders in der ersten Zeit wenn die Tiere sich häufig Häuten kommt es zu Verlusten. Deswegen sollte man den Jungkrebsen ein möglichst großflächiges Aquarium bereitstellen , mit genügend Unterschlupfmöglichkeiten. In meinem Aquarium haben sich hierfür Ziegelsteine mit Löchern bewährt .Wenn man die Tiere öfters am Tag füttert sind die Verluste eher als gering einzustufen.
FUTTER und FUTTERAUFNAHME
In der ersten Zeit füttere ich gerne Discusgranulat .Nach einigen Tagen kann man schon Mückenlarven verfüttern . Adulten Tieren füttere ich auch häufig abgestorbenes Pflanzenmaterial (Detritus ), bestehend aus abgefallenen Laubblätter , gemischt mit Algen und kleineren Ästen. Dieses läßt sich aus einem nahegelegenen Teich fischen . In diesem Gemisch befinden sich jede Menge andere kleine Wirbellose die von den Krebsen auch gerne gefressen werden. Dieses bildet auch in freier Natur den Hauptbestandteil ihrer Nahrung und sollte deshalb auch im Aquarium auch nicht fehlen. Der Speisezettel der Krebse ist allerdings sehr groß und beinhaltet pflanzliche wie auch tierische Nahrung . Dadurch gestaltet sich das Zusammenleben im Aquarium mit anderen Wirbellosen und Fischen etwas schwieriger, aber nicht unmöglich. Kleinere Schnecken und Welse können früher oder später verzehrt werden , große Apfelschnecken, größere Welse und kleine Barsche überleben meistens. Salmler oder Lebendgebärende würde ich auch nicht für das zusammenleben mit dem Krebs empfehlen.

HÄUTUNG und WACHSTUM
Damit der Krebs an Größe zulegen kann, muß er sich immer wieder von seinem alten Panzer befreien und einen neuen bilden. Die Häutung ist ein schwieriger und gefährlicher Moment im Leben eines jeden Krebses .
Die Vorbereitung auf die Häutung kann man schon einige Tage vorher bemerken. Die Nahrungsaufnahme wird eingestellt um dem Panzer dadurch soviel wie möglich Kalk zu entziehen.. Steht die Häutung dann kurz bevor, kann man einen Bruch zwischen Carapax und Abdomen sehen. Dann dauert es gewöhnlich nicht mehr lange bis der Krebs sich auf die Seite legen wird, und sobald die Verbindung zwischen Carapax und Abdomen geplatzt ist, wird der Krebs unter rhythmischem pumpen versuchen sich von dem alten Panzer zu befreien. Ist dieses gelungen, wird der sogenannte Butterkrebs für die nächsten Tage ein Versteck aufsuchen , da der neue Panzer noch sehr weich ist und keinen Schutz bietet. .In dieser Zeit nimmt er viel Wasser auf um seinen Körper zu dehnen und somit zu wachsen. Die alte Haut wird meistens von ihm oder seinen Artgenossen gefressen. Sein dient hiermit als willkommener Kalklieferant . Nach 2-3 Tagen wird der Panzer ausgehärtet sein und das normale Leben geht weiter.
Vereinzelt kommt es bei der Häutung zu Verlusten von Scheren oder Beinen, die aber nach einiger Zeit nach geschoben werden und somit ersetzt werden. Manchmal , wenn es Probleme bei der Häutung gab, wird der Krebs, der dann zu schwach ist um sich zu wehren, von seinen Artgenossen angefressen. Deshalb sollte man wenn man mehrere erwachsene Tiere in einem Becken pflegt wie auch bei dem Nachwuchs, für genügend Rückzugsmöglichkeiten sorgen.
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ANSPRUCH und PFLEGE
Wichtig für eine erfolgreiche Pflege der Krebse ist sauberes, sauerstoffreiches Wasser. Ein häufiger Wasserwechsel regt Fortpflanzung und Häutung an Da ich in meinem Aquarium keine Heizstäbe benutze, schwankt die Wassertemperatur im Winter zwischen 15- 20°C und im Sommer zwischen 20 - 28°C . Der Ph-Wert kann zwischen 7.5 und 8.0 liegen. Die Aquariumeinrichtung besteht hauptsächlich aus kalkhaltigem Lochgestein und Wurzeln. Pflanzen befinden sich nicht im Becken da sie früher oder später von den Krebsen angefressen werden und die Schwebeteile dann das Ansaugrohr des Filters verstopfen. Die einzigen Pflanzen die bisher nicht oder kaum angefressen wurden sind der gehämmerte Wasserkelch (Cryptocoryne usteriana ) und das Javafarn (Microsorium pteropus ). Das Licht ist der Temperatur angepasst und beträgt im Winter 8-10 Stunden im Sommer 10-12 Stunden.
KRANKHEITEN und PARASITEN
Die wohl bekannteste Krankheit bei Krebsen ist die Krebspest. Der Schlauchpilz (Aphanomyces astaci) führte bei den europäischen Krebsarten schon zu Totalausfällen . Eine Bekämpfung ist nach heutigem Wissensstand nicht möglich. Pacifastacusarten , die teilweise resistent ,und Cambarellusarten ,die resistent sind lassen den Schluß zu, daß der Erreger aus Nordamerika eingeschleppt wurde. Da die Nordamerikaner resistent gegen die Krankheit sind ist sie für diese nicht als akute Gefahr zu betrachten , wohl aber fungieren sie als Überträger der Krankheit und sollten deshalb auch nicht in einheimische Gewässer entlassen werden . Selbst das Wasser und die Gegenstände mit denen er in Berührung kommt können als Überträger gelten. Eine hohe Anfälligkeit zeigen besonders die Parastacidae und die einheimischen Europäischen Edelkrebse wie Astacus astacus ( Linaeus 1758 ) ,Austropotamobius torrentium (Schrank 1803 ) oder Austropotamobius pallipes( Lereboulet 1858).
Eine andere Krankheit ist die Porzellankrankheit , deren Erreger ein parasitischer Microsporid (Thelohania contejani )die Muskelpartien des Abdomens und der Extremitäten befällt. Die Symptome der Krankheit sind deutliche Verhaltensstörungen und auch erkennbar an dem porzelanartigem, weiß durchschimmerndem Schwanzmuskel an der Abdomenunterseite . Die Krankheit führt auf alle Fälle zum Tod des Tieres. Die Ansteckung erfolgt durch das Fressen eines erkrankten Tieres. Diese Krankheit kann durch das Entfernen der infizierten Tiere eingedämmt werden.
Die Brandfleckenkrankheit wird durch zwei verschiedene Fadenpilze verursacht . Die Symptome sind braune oder schwarze Flecken ,die auf dem Panzer oder den Extremitäten zum Vorschein treten .Die Krankheit führt zu keinen größeren Verlusten . Durch Zugabe von altem Erlenlaub oder Eichenlaub sind Besserungen möglich.
Der Krebsegel (Branchiobdella sp. ) ist auch relativ häufig auf Krebsen zu finden. Er ist aber relativ ungefährlich. .Dieser 1-2mm lange weiß-gelbliche Egel besiedelt den Panzer des Tieres und ist eigentlich eher ein Symbiont als ein Parasit . Die Bekämpfung kann durch eine Zugabe von Salz erfolgen (ca. 1,5 % )
Feinde
Obwohl Krebse sehr effective Waffen zu ihrer verteidigung besitzen insbesondere ihre sehr kräftigen scheren wirken sie doch sehr langsam was sie als leichte beute für ihre freßfeinde erscheinen läßt.
Wenn der Krebs sich bedroht fühlt versucht er mit hilfe seines kräftigen schwanzes und mit mehrfachen richtungswechsl den angreifern zu entkommen.Die Feinde in der freien Natur sind sehr zahlreich dazu gehören Wasservögel , Ottern, Fische (hier wäre vor allem der Aal zu erwähnen der aufgrund seiner ebenfalls nächtlichenAktivität und seine Körperform;die ein verfolgen des Krebses bis in dessenh Unterschlupf ermöglicht kannein starker Aalbesatz eine ganze krebsbestand zum erlöschen bringen.Auch der Bisam und Ratten stellen den Krebsen nach und der Krebsbrut werden mit sicherhei auch Libellen undverschiedene Käferlarven zu Gefahr, nicht zu vergessen der Mensch der immernoch die größte Gefahr für die Krebse ist ,der durch sein unbedachtes verhalten schon ganze Krebspopulationen ausgelöscht hat.

Historisches
Die Krebsfischerei hatte früher in vielen Ländern eine große Bedeutung. Wesenberg-Lund schreibt 1939, dass in Paris allein im Jahr 1868 sechs Millionen Krebse mit einem Umsatzwert von ca. 400.000 Francs verspeist wurden, die Schweden gaben ca. eine halbe Million Kronen jährlich für die Süßwasserkrustentiere aus
Im Mittelalter schon wurden Krebse in der Volksmedizin zur Heilung von allerlei Beschwerden verwendet.In den älteren Büchern wird meist von der heilenden wirkung von Krebsaugen berichtet, hierbei handelt es sich um die sogenannten Krebssteine (Gastrolithen )welche eine wichtige Funktion bei der Häutung der Krebse besitzen. Auch Gesner(1670 ) empfiehlt gegen Schwindel- und Magersüchtige "das wasser von zerstoßenen Krebsensowohl einzunehmen als auch für die Äußerliche verwendung:

Fazit
In unseren Zooläden werden oftmals Wirbellose angeboten , deren Herkunft ungewiss ist und über deren Verhalten, Größe und Gewohnheiten noch vieles in Erfahrung gebracht werden muß. Nicht selten hat so manch neuer Krebsfreund gestaunt, wenn sein doch kleiner ''Süßwasser - Hummer'' plötzlich zu einem Riesen heranwuchs , die ganzen Neons verschwunden sind und das Becken ganz anders aussieht als man es eigentlich gewollt hat .Trotz einiger Verluste oder Rückschläge bei der Haltung von Krebsen geht von diesen Tieren eine gewisse Faszination aus.




Literatur

Marron and Marron Farming
Fisheries Information Publication (1985 )
Perth ,Western Australia

Wischnath L. ( 1986 ) Gepanzerte aus Mexiko:
Montezuma Flußkrebse. Aquarien Magazin 20 (7 ):278-279.

Flußkrebse Österreichs (1998 )
Eder & Hödl
Stapfia 58

Dost Uwe (1995 )
Flußkrebse im Aquarium
Datz (8) :502-508

Online

www.wirbellose.de
www.crayfishworld.com